Am 16. Oktober 2026 ist die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin bei Block 971.712 um 5,92 % von 132,72 auf 140,58 Billionen gestiegen. Das ist der drittgrößte Anstieg des Jahres und der höchste Stand seit dem 5. März 2026. Die Rechenleistung des Netzwerks (Hashrate) liegt über 1 Zettahash pro Sekunde, also bei rund 1.025 Exahash pro Sekunde, während der Hashprice, der geschätzte Ertrag eines Miners pro Leistungseinheit, bei etwa 36,75 Dollar pro Petahash pro Sekunde und Tag liegt.
Die Schwierigkeit wird automatisch alle 2.016 Blöcke neu berechnet, also etwa alle zwei Wochen, damit das Netzwerk im Durchschnitt alle zehn Minuten einen Block erzeugt. Kommen neue Maschinen hinzu, werden Blöcke schneller gefunden und die Schwierigkeit steigt; schalten Miner ab, sinkt sie. Dieser Mechanismus besteht seit dem Start von Bitcoin im Jahr 2009 und hält die Ausgabe neuer Bitcoin vorhersehbar, unabhängig von der eingesetzten Rechenleistung.
Eine höhere Schwierigkeit bedeutet, dass jeder Miner bei gleicher Leistung weniger Bitcoin erhält: praktisch eine Ertragskürzung, vor allem für Betreiber mit teurem Strom. Der Anstieg spiegelt zurückkehrende Rechenleistung wider, angelockt durch bessere Mining-Erträge Anfang des Monats, als der Hashprice über 41 Dollar lag. Für Nutzer stärkt eine hohe Hashrate die Sicherheit des Netzwerks, weil ein Angriff teurer wird.
Die nächste Anpassung wird um den 28. Oktober 2026 erwartet. Erste Schätzungen deuten auf einen weiteren Anstieg von rund 14 % hin; dieser vorläufige Wert kann sich je nach Tempo der Blockproduktion bis dahin noch deutlich ändern.